Cachen bei Schnee?

Cachen im Winter macht eh’ wenig Spaß, und wenn Schnee liegt sind so manche Caches – nicht nur die im Wald – kaum zu finden. Kurz: Für einen leidenschaftlichen Wander-Wald-Multi-Sucher ist Winterzeit Leidenszeit. 🙁

Dabei liegen hier rund um den Zusammenfluss von Stever und Lippe eine Reihe von ganz hervorragenden Wander-Wald-Multis. Allein für die ganzen Caches von Patschek nehmen manche Cacher weite Anfahrtswege in kauf – mit recht!

Na ja, auf jeden Fall ist Cachen bei Schnee doof, weshalb Hörnchen und ich das allmähliche Winterende mit einer zünftigen Wander-Multi-Tour begehen wollten. Schließlich will Krehaardtiv (natürlich von Patschek) noch gefunden werden. Beim letzten Besuch mussten wir abbrechen, weil wir eine Station im Schnee nicht finden konnten. Aber jetzt, im März, ist ja endlich Schluss mit der weißen Last.

Von wegen. Der Samstagmorgen erblühte gewandet in unschuldigem und fisch gefallenem Weiß. Na toll. Krehaardtiv anzugehen wäre unter diesen Bedingungen ziemlich albern gewesen. Also Plan B – andere Mutis, aber auch im Wald.

Diesen Winter waren Touren im Schnee ja unvermeidlich – dafür lag einfach zu viel zu lange von dem Zeug überall herum (noch vielmehr an der Spree, aber das ist ein anderes Kapitel). Dabei hat sich für Schneetouren im Wald Hörnchens Spezial-Schnee-Tool bestens bewährt.

Das Hörnchen von Welt trägt Besen

Eigentlich ist der kombinierte Eiskratzer mit Besen an langer Holzstange fester Ausrüstungsgegenstand von Hörnchens Cachemobil. Aber diesen Winter hat er gute Dienste geleistet – sei es beim „Enttarnen“ von Stationen, sei es beim Verwischen von Spuren nach erfolgreichem Fund. Obwohl, wenn der Schnee sowieso schon wieder wegtaut, ist das mit dem Spurenverwischen gar nicht so wichtig – am nächsten Tag ist alles weg. Während der langen Frostperiode sah das anders aus – da haben wir reichlich gefegt oder sind wild in der Gegend herumgelaufen, um zumindest den Weg zur Station/ zum Cache nicht zu offensichtlich zu spoilern und – eigentlich wichtiger – vor Muggeln zu schützen. So eine einsame Spur zielgenau in den Wald hinein ist schon ziemlich auffällig.

Cachen im Schnee geht also – wir haben auch alle vier Caches des eingangs erwähnten Tages gefunden.

Zusammenfassend zum Thema Cachen in Schnee und Wald:

Pro:

  • Tolle Atmosphäre
  • kaum ein Muggel im Wald
  • traumhafte Bilder
  • Spuren der Vorfinder können helfen

Contra:

  • nasse Füße
  • entweder rutschig oder anstängendes stapfen
  • so mancher Hinweis ist schlicht eingeschneit,
  • die eigenen Spuren können schaden.

Am Ende bleibt es bei dem, was Cachen als Hobby so schön macht: Jeder wie er mag. Trotzdem bin ich froh, wenn das weiße Zeug endlich weg ist.

Soweit von der Stever

Detri

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