1000 Mal berührt – von Statistik, Jubiläen und Logs

Juhu!
Unser erster Cache! :-)
Leider lag die Dose geöffnet VOR der angegebenen Stelle. Haben die Teile wieder zusammengefügt und nach dem Log “etwas weiter weg vom Boden” deponiert; wir hoffen, dass das dem Originalort nahe kommt.
Danke für unseren “Erstling”.Annette und OSch

Das war der erste Logeintrag am 03.08.2008. Angefangen hatten wir mit einem Teamaccount „AnnOSchette“ (halt Annette und OSch). Inzwischen sind wir immer noch ein Team, aber „auf eigene Rechnung“ unterwegs, als Schönhörnchen und Detri.Der 1.000ste Log Jetzt, knapp zwei Jahre später, ist die Vierstelligkeit erreicht. Am 6.6.2010 konnte ich im Windloch am großen Zschirnstein den magischen 1.000sten Logeintrag vornehmen.

Wer Spaß an seiner Statistik hat (und ich habe Spaß) für den ist das eine bedeutende Schwelle. Mit der Vierstelligkeit ist der Punkt erreicht, wo man sich als „erfahrener“ Cacher fühlen kann (übrigens hat Schönhörnchen hat ja irgendwie immer mehr Zeit zum Cachen – sie ist schon länger „erfahren“). Eigentlich ist das unerheblich. Lieber einen schönen Cache als 10 Micros hinter der Regenrinne. Und trotzdem ist es schön, in der eigenen Statistik die 1.000 zu sehen.

Viele Cacher nehmen ja spätestens die 1.000 zum Anlass, die Caches nicht mehr Online zu loggen oder nur noch Notes zu schreiben. Das soll ja auch jeder halten wie er will, doch ich frage mich manchmal, ob das nicht das ganze Spiel ad absurdum führt. Schließlich schaue ich mir im Idealfall vorher die Logs an, bevor ich mich auf die Suche begebe. Es macht da schon einen Unterschied, ob der Cache 10 oder 100 Funde verzeichnet. Und die Erfahrung ist doch, dass viele Notes bei einem Cache oft darauf hinweisen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist oder war. Und wenn jemand einen kritischen Kommentar – sei es als Note oder als DNF – postet, ist es für mich relevant, ob dieser jemand 50 oder 500 Funde hat. Das Nicht- oder nur Note-Loggen halte ich persönlich für eine große Unsitte.

Man ist ja nicht gezwungen, das Erreichte in die Welt zu posaunen (zumal es die Welt in der Regel nicht interessiert ;-) ). Als bekennender „Cacher mit Statistik“ (man beachte – nicht „Statistik-Cacher“, denn die Statistik find ich zwar schick, aber sie diktiert nicht mein Hobby) pflege ich mein Profil mit dem GSAK-Statistiktool.

Nicht auszuschließen, dass es mir irgendwann einmal wie ksmichel geht, der in seinem Profil folgenden Hinweis stehen hat:
„Hier stand lange Zeit die Cache-Statistik aus GSAK. Die habe ich nun eingestampft, denn mit Geocaching will ich nicht Zahlen-Zielen nachjagen, sondern eine schöne Zeit an tollen Orten verbringen. Wie hoch dabei mein Cacher-Karma ist oder ob ich eine akzeptable Zahl von “schwierigen” Caches vorzuweisen habe, ist mir dabei herzlich egal.“ (er logt seine Funde indes immer noch „ordentlich“ online).Licht am Ende des Tunnels

Na ja, eine schöne Zeit an tollen Orten verbringe ich auch mit (trotz?) Statistik. Meine Lieblingsauswertung ist übrigens die Karte mit den deutschen Landkreisen. Mir fehlen davon „nur“ noch 363… ;-)

Soweit von der Spree
Detri

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3 Responses to 1000 Mal berührt – von Statistik, Jubiläen und Logs

  1. RadlerAndi says:

    (zweite mal schreibend da der erste Beitrag dank angeblichem Falschrechnen abgeschossen wurde)

    Herzlichen Glückwunsch zur Vierstelligkeit!

    Wie ich übrigens sehe, haben wir die gleiche Einstellung zum Note-Loggen und zur Statistik. ;-)

    Bis bald mal wieder.

    Gruß
    Andreas

    (strg+a+c)

  2. [martin] says:

    Auch ein herzlichen Glückwinsch von mir :-)
    Demnächst werde ich ja halb so erfahren wie du, aber mindestens genausoviel Spaß amd suchen, finden, loggen und natürlich der Statistik.

    Viele Grüße
    [martin]

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