Die Hand an der Wiege

Der Urlaub ist vorbei (der Sommer wohl leider auch) – höchste Zeit mal wieder die Tastatur zu benutzen…

Wo ich gerade verträumt auf den letzten Eintrag schaue (1000 Mal berührt – von Statistik, Jubiläen und Logs) und unseren allersten Log lese: Die Stelle, an der unser (also Schönhörnchens und mein) „erstes Mal“ geschah, war ja schon seit geraumer Zeit frei. Was lag näher, als einen Cacher-Geburts-Erinnerungscache zu legen? Inzwischen liegt „Detris Wiege“ (GC2A4NT) knapp drei Monate, und schon hatten 100 Cacher die Hand an der Wiege. OK, das ist für einen Tradi in Berlin nicht wirklich beindruckend. Der Tradi war übrigens absichtlich einer. Der kleine Park in Berlin-Moabit hätte wohl auch einen kleinen Multi verkraftet. Aber dann wäre er wohl nie unser erster Cache gewesen. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als wir einen Höllenrespekt vor solchen orangen Kisten hatten (ganz zu schweigen von bösen Rätselhaken (und vor Wertungen jenseits der drei (Schönhörnchen sammelt inzwischen übrigens T5er wie geschnitten Brot, aber das nur am Rande… 😉 ))).

Schön, das viele Cacher das kleine Dösken zum Anlass nehmen, sich selber an ihr „Erstlingswerk“ zu erinnern. Und für manchen war sogar Detris Wiege schon selbst die Wiege 🙂

Soweit von der Spree

Detri

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1000 Mal berührt – von Statistik, Jubiläen und Logs

Juhu!
Unser erster Cache! 🙂
Leider lag die Dose geöffnet VOR der angegebenen Stelle. Haben die Teile wieder zusammengefügt und nach dem Log „etwas weiter weg vom Boden“ deponiert; wir hoffen, dass das dem Originalort nahe kommt.
Danke für unseren „Erstling“.Annette und OSch

Das war der erste Logeintrag am 03.08.2008. Angefangen hatten wir mit einem Teamaccount „AnnOSchette“ (halt Annette und OSch). Inzwischen sind wir immer noch ein Team, aber „auf eigene Rechnung“ unterwegs, als Schönhörnchen und Detri.Der 1.000ste Log Jetzt, knapp zwei Jahre später, ist die Vierstelligkeit erreicht. Am 6.6.2010 konnte ich im Windloch am großen Zschirnstein den magischen 1.000sten Logeintrag vornehmen.

Wer Spaß an seiner Statistik hat (und ich habe Spaß) für den ist das eine bedeutende Schwelle. Mit der Vierstelligkeit ist der Punkt erreicht, wo man sich als „erfahrener“ Cacher fühlen kann (übrigens hat Schönhörnchen hat ja irgendwie immer mehr Zeit zum Cachen – sie ist schon länger „erfahren“). Eigentlich ist das unerheblich. Lieber einen schönen Cache als 10 Micros hinter der Regenrinne. Und trotzdem ist es schön, in der eigenen Statistik die 1.000 zu sehen.

Viele Cacher nehmen ja spätestens die 1.000 zum Anlass, die Caches nicht mehr Online zu loggen oder nur noch Notes zu schreiben. Das soll ja auch jeder halten wie er will, doch ich frage mich manchmal, ob das nicht das ganze Spiel ad absurdum führt. Schließlich schaue ich mir im Idealfall vorher die Logs an, bevor ich mich auf die Suche begebe. Es macht da schon einen Unterschied, ob der Cache 10 oder 100 Funde verzeichnet. Und die Erfahrung ist doch, dass viele Notes bei einem Cache oft darauf hinweisen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist oder war. Und wenn jemand einen kritischen Kommentar – sei es als Note oder als DNF – postet, ist es für mich relevant, ob dieser jemand 50 oder 500 Funde hat. Das Nicht- oder nur Note-Loggen halte ich persönlich für eine große Unsitte.

Man ist ja nicht gezwungen, das Erreichte in die Welt zu posaunen (zumal es die Welt in der Regel nicht interessiert 😉 ). Als bekennender „Cacher mit Statistik“ (man beachte – nicht „Statistik-Cacher“, denn die Statistik find ich zwar schick, aber sie diktiert nicht mein Hobby) pflege ich mein Profil mit dem GSAK-Statistiktool.

Nicht auszuschließen, dass es mir irgendwann einmal wie ksmichel geht, der in seinem Profil folgenden Hinweis stehen hat:
„Hier stand lange Zeit die Cache-Statistik aus GSAK. Die habe ich nun eingestampft, denn mit Geocaching will ich nicht Zahlen-Zielen nachjagen, sondern eine schöne Zeit an tollen Orten verbringen. Wie hoch dabei mein Cacher-Karma ist oder ob ich eine akzeptable Zahl von „schwierigen“ Caches vorzuweisen habe, ist mir dabei herzlich egal.“ (er logt seine Funde indes immer noch „ordentlich“ online).Licht am Ende des Tunnels

Na ja, eine schöne Zeit an tollen Orten verbringe ich auch mit (trotz?) Statistik. Meine Lieblingsauswertung ist übrigens die Karte mit den deutschen Landkreisen. Mir fehlen davon „nur“ noch 363… 😉

Soweit von der Spree
Detri

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Das ist der Wahrheit – Nix Verbindung

Mal wieder zwischen Stever und Spree, diesmal mit dem IC (der übrigens auf derselben Strecke 4 Minuten früher da ist als der ICE…). Feiertag gleich Reisetag, sprich, es ist proppevoll. Tischplätze sind im IC noch seltener als in seinem eisigen großen Bruder (nebenbei bemerkt: Wieso hat ein Zug, der Ice heißt, eigentlich bei Kälte Probleme?). Immerhin hatte die Bahn in ihrer grenzenlosen Güte noch einen Gangplatz für mich.

Jetzt wäre eigentlich Zeit, den Blog zu pflegen. Also den kleinen Freund herausgeholt, auf das, was die Bahn als „Tisch“ versteht abgestellt und den UMTS-Stick rein. Und schon war ich – immer noch Offline….

Unterwegs

Mein Fonic-Prepaid-Stick ist günstig. Ich zahle nur 2,5 Euronen pro Tag bei Nutzung. Der Preis für den Preis: Fonic ist Huckepack auf dem 02-Netz. Das bedeutet in der Pampa Sendepause. Und Pampa ist für 02 gefühlt fast überall. Ich bin ja schon gewohnt, meine Internetaktivität zwischendrin auf die Bahnhöfe zu konzentrieren. Wenn aber schon mitten in Berlin (nach meiner Auffassung das Gegenteil von Pampa) nur, wenn überhaupt, GPRS zur Verfügung steht, habe ich ehrlich gesagt den Kaffee auf.

Dieser Beitrag wurde übrigens – einem Wunder gleich – in Hannover am Bahnhof hochgewuppt. Das Foto habe ich mit meinem Vodafone-Tragtelefon eingefügt – DAS geht auch in der Pampa 😉

Soweit von Zwischendrin

Detri

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5 Herzen Tour – Mehr als Statistik

Eine Statistiktour – oder auf neudeutsch „tradi-run“ oder „Powertrail“ – ist nur was für die ganz süchtigen Cacher. Wer selbst mal sowas gemacht hat, kennt das: rechts ran fahren, raus aus dem Auto, Dose aus dem Versteck (für Berliner: der Telefonzelle) zurren, Log schreiben, wiederverstecken, rein ins Auto. Na ja. Wer’s mag. Ich nicht sonderlich.

Ein Powertrail der ganz anderen Art findet sich im schönen Münsterland, nicht weit von der Stevermündung entfernt, rund um Reken.  Die fünf Ortsteile von Reken können auf 5 Radrunden erkundet werden, die wie ein Kleeblatt angeordnet sind und sich alle in Groß Reken treffen. Das ganze nennt sich 5 Herzen Tour, und die wurde von PanchoPepe vercacht. Dabei sind 56 Caches herausgesprungen, die mit etwas Schweiß an einem Tag gehoben werden könnten (plus diverse „Kollateraltradis 😉 ). Die meisten sind zwar „nur“ Tradis, aber alle sind sie sehr liebevoll versteckt, es finden sich richtige handwerkliche Kleinode auf der Strecke.

Klein

PanchoPepe hat dabei den Abstand zwischen den Caches sehr fahrradfreudnlich gewählt, sie liegen meistens knapp einen Kilometer auseinander, so dass sich das Aufsteigen zwischen dem Suchen lohnt. Wegen der ab und zu eingestreuten Multis empfielt es sich übrigens, die Routen in der Reihenfolge der Cache-Nummerierungen zu absolvieren. Die jeweiligen Finals liegen dann in Fahrtrichtung.

Die 5 Herzen Tour habe ich mit Schönhörnchen zusammen an einem Tag absolviert – Hörnchen mit ihrem eigenem, ich mit einem Mietesel (übrigens für freundliche 7 Euro am Tag). Zwischen 11 und 20 Uhr haben wir gemühtlich die rote, die schwarze und die grüne Route abgefahren sowie schon ein paar gelbe und blaue Caches mitgenommen (und einige nette Caches en passant). Dann mußte ich mein Leihfahrrad leider abgeben. Da der Abend noch jung und das Hörnchen ungestüm war, haben wir den Rest von der gelben und der blauen Route mit dem Auto eingesammelt.  Das hat zwar für sich genommen nur zwei Stunden gedauert, war aber auch langweiliger als der Teil mit dem Fahrrad und ist eigentlich nicht zu empfehlen. Auf dem Drahtesel macht das wesentlich mehr Spaß, und das Münsterland ist ja sehr radfreundlich (weil mit ohne Berge). Na ja, und über die 62 Funde an einem Tag war ich auch nicht wirklich böse 😉 Hörnchnen hatte hingegen ein Problem mit ihrer „Tradi-Quote“, die ihr zu hoch zu werden drohte. Seit dem ist der Spruch „Schnell, sonst sinkt noch Deine Tradi-Quote“ zum Team-internen running-gag geworden.

Wen es also an die Gestade der Stever treibt, dem sei die 5 Herzen Tour an das Cacherherz gelegt.

Soweit von der Stever

Detri

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Bin ich ein Geogroupie?

cool
Sie sind zwei. Und sie sind cool. Sie sind die Doppel-O-Agenten.

Ich glaube, es war [Martin], von dem ich im Dezember diverse Geocachingpodcasts empfohlen bekommen habe. Seit dem höre ich regelmäßig, was die Dosenfischer (cool) und die Doppel-O-Agenten (sehr cool) in den Äther lassen. Da der Zug von der Spree an die Stever so lange braucht, habe ich angefangen, neben den aktuellen Nummern auch die gesammelten Werke von vorne an zu hören (bei den Doppel-Os bin ich schon durch (Jaja, auch den Hafengeburtstag 😉 ), bei den Dosenfischern im Juli 2008…).

Na ja, man könnte mich schon als Fan bezeichnen. Nun begab es sich, dass ich dienstlich in diesem Schwerin zu tun hatte, bekanntermaßen der Homezone der Dosenfischer. Und was macht man auf Dienstreise? Natürlich cachen. Während ich also sehr rechtzeitig im Anzug (schließlich hatte ich einen Termin) und meinen Businessschühchen gewandet auf dem Weg zu meinem Termin der Kompassnadel folgte, um noch die ein oder andere Dose einzusammeln, da treffe erspähe ich auf dem Marktplatz den Sandmann. Den echten Sandmann vonne Dosenfischers. Held meiner noch ungehörten Podcasts. Live und in Farbe. Wie geil ist das denn?

Das musste ein Zeichen sein. Also zielstrebig quer über dem Marktplatz drauf zu und ein fröhliches Hallo entboten. Der arme war wohl gleichsam überrumpelt wie überrascht (höre auch Folge 114). Nach einem entspannten und freundlichen Geogequassel nebst guter Cachetipps zog ich lächelnd weiter. Bin wohl auf dem besten Weg, ein Geogroupie zu werden, dacht ich noch. Verdammt, ich hätte mir ein Autogramm auf den Display meines Garmin Dakotas ritzen lassen sollen…

... dachte ich auch, nachdem ich mit dem Hörnchen auf dem Rückweg vom „Turmzimmer“ in diesem Brandenburg auf eine kleine Gruppe norddeutscher Cacher traf, mit denen wir uns dann sehr angeregt unterhalten haben. Und siehe, darunter waren Frau tÖse und ksmichel. Schon wieder Helden aus meinem Podcastuniversum (auch wenn sie das wohl nicht hören mögen). Da hüpft das Geogroupieherz. Aber ich steh da ja drüber, sind ja auch nur Cacher wie Du und ich.

Auf dem Rückweg meinte Hörnchen im Auto irgendwann, ich könnte langsam aufhören zu grinsen…

Soweit von der Spree

Detri

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Zwischenzeitlich zwischendrin

Zwischen Stever und Spree, dass beschreibt ziemlich zutreffend drei Zustände – Stever, Spree und „zwischen“. Denn wenn man weder an der Stever noch an der Spree ist, ist man ja trotzdem irgendwo. Zum Beispiel Zwischendrin. Gleichwohl hat der Herrscher des Blogs hier es bisher versäumt, diesem Zwischenzustand auch eine eigene Kategorie zu spendieren. Deshalb präsentiere ich hier voller Stolz die Kategorie „Zwischendrin“, erstellt zwischendrin und mit Photo aus zwischendrin (genau genommen aus Wismar (das liegt ja irgendwo zwischen Stever und Spree)). Was das Bild mit dem Thema zu tun hat? Bei Verschlossenheit der Erkenntnis kann ich auch nicht helfen. Fragen Sie doch das Drehkreuz hinter dem Haus des Gastes…

Und wenn ich jetzt noch eine UMTS-Verbindung bekäme, könnte ich das alles auch hochwuppen…

Soweit von Zwischendrin

Detri

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Nachtcache – Ende der Hochsaison

FrostentfernungEndlich Frühling. Wer ein Haar in der Suppe finden wollte, könnte anmerken, dass damit auch die Nächte kürzer werden. Die hohe Zeit der Nachtcaches neigt sich dem Ende entgegen. Natürlich kann man auch im Sommer Nachtcache suchen. Aber erst spät. Und man muss sich beeilen. Und von den diversen Insekten, die die eigene Stirnlampe für die Sonne halten, wollen wir erst gar nicht reden.  Deshalb hier zum Saisonabschluss eine kleine Zwischenbilanz.

Dem ersten Nachtcache an der Spree begegnete ich in der Nebensaison im Sommer letzten Jahres. Auf dem monatlichen Cacherstammtisch in Berlin – Rund um die Berolina – hatte Frank Frank eigentlich nur gefragt, ob wer im Anschluss an den Stammtisch noch einen Nachtcache machen will. Allerdings hat er im Listing gefragt. Das Ergebnis: Am Ende stapften 22 Cacher in zwei Gruppen durch den Tegler Forst (an dieser Stelle könnte man über Sinn und Unsinn von Großrudeln philosophieren – mache ich aber nicht. Mit den richtigen Leuten geht’s auch zu vielen). War eine Riesengaudi. Und eine Zeitlang war Cachen nach der Berolina obligatorisch. Nur gehen uns leider langsam die Nachtcaches in der näheren Umgebung aus…

Saisonhöhepunkt war natürlich die lange Nacht des Cachens. In der längsten (Samstag-) Nacht des Jahres ging es zu fünft zur nächtlichen Tour. Organisiert hatte das (natürlich) Frank Frank. Der Komfort wurde nur unwesentlich dadurch eingeschränkt, dass die (fast) längste Nacht des Jahres in Berlin auch gleichzeitig eine der kältesten war – das Thermometer in Mic@s Cachemobil pendelte sich irgendwo bei -14° ein. Trotzdem hatten wir Spaß – auch am gefrorenem Energiedrink, dem das Klima im Kofferraum wohl zu viel war. Am Ende mussten wir sogar gegen die aufkommende Helligkeit ankämpfen, um beim letzten Streich der langen Nacht überhaupt noch Reflektoren zu finden. Etwas verrückt ist das schon. Aber was soll man von einem Menschen erwarten, der Nachts mit einem GPS-Gerät durch dein Wald läuft?

Eigentlich wollten wir bei der langen Nacht ganz andere Caches finden, nämlich „Gute Nacht Fuchs und Hase“ (GC1ZCG0) und „Rote Augen in der Nacht“ (GC1J6ER). Der Owner hatte uns aber dringend von einer Suche bei Frost abgeraten (und wahrlich, es war frostig). „Gute Nacht Fuchs und Hase“ haben wir im März nachgeholt. Etwas überraschend war es eine der ersten warmen Nächte des Jahres (und gegenüber der langen Nacht im Dezember schlappe 25° wärmer), was das Team – wir waren 11 Aufrechte – kollektiv in Schweiß setzte – warm hatten wir gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr gehabt und entsprechend einige Schichten zu viel am Leib. Für die Runde haben wir dann auch dank „diverser“ Ehrenrunden gut 7 Stunden gebraucht. Ein schöner Nachtcache, vor allem eine gelungene Mischung aus Reflektorstrecken, Stationen zum Finden und etwas rätseln. Man will ja nicht Spoilern, aber so manches Rätsel griff das Thema „Nacht“ ziemlich gelungen auf 😉 Und, ehrlich gesag, ich kann mir auch nicht vorstelle, diesen Cache bei -14° zu absolvieren, spätestens bei der 4. Station wäre ich wohl festgefroren.

Aber festfrieren wird in diesen Breiten die nächsten 7 Monate so schnell keiner mehr.  Endlich Frühling. 

Soweit von der Spree

Detri

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Steverquellen

Die Stever entspringt den Baumbergen im schönen Münsterland (nicht die in Berlin 😉 – wer es genau wissen will wird bei Tante Wiki schlau gemacht).

Als ich derletzt nach Caches am kleinerem meiner beiden Flüsse suchte, fiel mir auf, dass am Quellort der Stever kein Cache liegt. Das bedurfte einer Korrektur. Also das Schönhörnchen in ihr oranges Cachemobil gepackt und mit einer Log ’n‘ Log Dose bewaffnet losgefahren.

Das Ergebnis ist inzwischen aktiv und unter GC254YE zu bewundern – die Steverquellen haben einen Cache 🙂 ! Dabei habe ich gelernt, dass beim Anlegen des Listings automatisch das Bundesland des Owners eingetragen wird. Da die Stever unzweifelhaft nicht in Berlin entspringt (auch wenn die Spree dort endet, aber das wird vielleicht einmal eine andere Geschichte), hat der arme Reviewer mit Fug eine Anmerkung gemacht. Jetzt ist die Stever auch da, wo sie hin gehört, nämlich in NRW.

Soweit von der Stever

Detri

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Cachen bei Schnee?

Cachen im Winter macht eh’ wenig Spaß, und wenn Schnee liegt sind so manche Caches – nicht nur die im Wald – kaum zu finden. Kurz: Für einen leidenschaftlichen Wander-Wald-Multi-Sucher ist Winterzeit Leidenszeit. 🙁

Dabei liegen hier rund um den Zusammenfluss von Stever und Lippe eine Reihe von ganz hervorragenden Wander-Wald-Multis. Allein für die ganzen Caches von Patschek nehmen manche Cacher weite Anfahrtswege in kauf – mit recht!

Na ja, auf jeden Fall ist Cachen bei Schnee doof, weshalb Hörnchen und ich das allmähliche Winterende mit einer zünftigen Wander-Multi-Tour begehen wollten. Schließlich will Krehaardtiv (natürlich von Patschek) noch gefunden werden. Beim letzten Besuch mussten wir abbrechen, weil wir eine Station im Schnee nicht finden konnten. Aber jetzt, im März, ist ja endlich Schluss mit der weißen Last.

Von wegen. Der Samstagmorgen erblühte gewandet in unschuldigem und fisch gefallenem Weiß. Na toll. Krehaardtiv anzugehen wäre unter diesen Bedingungen ziemlich albern gewesen. Also Plan B – andere Mutis, aber auch im Wald.

Diesen Winter waren Touren im Schnee ja unvermeidlich – dafür lag einfach zu viel zu lange von dem Zeug überall herum (noch vielmehr an der Spree, aber das ist ein anderes Kapitel). Dabei hat sich für Schneetouren im Wald Hörnchens Spezial-Schnee-Tool bestens bewährt.

Das Hörnchen von Welt trägt Besen

Eigentlich ist der kombinierte Eiskratzer mit Besen an langer Holzstange fester Ausrüstungsgegenstand von Hörnchens Cachemobil. Aber diesen Winter hat er gute Dienste geleistet – sei es beim „Enttarnen“ von Stationen, sei es beim Verwischen von Spuren nach erfolgreichem Fund. Obwohl, wenn der Schnee sowieso schon wieder wegtaut, ist das mit dem Spurenverwischen gar nicht so wichtig – am nächsten Tag ist alles weg. Während der langen Frostperiode sah das anders aus – da haben wir reichlich gefegt oder sind wild in der Gegend herumgelaufen, um zumindest den Weg zur Station/ zum Cache nicht zu offensichtlich zu spoilern und – eigentlich wichtiger – vor Muggeln zu schützen. So eine einsame Spur zielgenau in den Wald hinein ist schon ziemlich auffällig.

Cachen im Schnee geht also – wir haben auch alle vier Caches des eingangs erwähnten Tages gefunden.

Zusammenfassend zum Thema Cachen in Schnee und Wald:

Pro:

  • Tolle Atmosphäre
  • kaum ein Muggel im Wald
  • traumhafte Bilder
  • Spuren der Vorfinder können helfen

Contra:

  • nasse Füße
  • entweder rutschig oder anstängendes stapfen
  • so mancher Hinweis ist schlicht eingeschneit,
  • die eigenen Spuren können schaden.

Am Ende bleibt es bei dem, was Cachen als Hobby so schön macht: Jeder wie er mag. Trotzdem bin ich froh, wenn das weiße Zeug endlich weg ist.

Soweit von der Stever

Detri

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Das himmelblaue Cachemobil hat ’ne Nummer

OK, dafür hat die Stadt Bärlin schon gesorgt. Aber ein ordentliches Cachemobil benötigt auch einen eigenen Trackingcode. Endlich ist die Hundemarke vom Cachehändler meines Vertrauens angekommen. Wenn es schon immer zum Cachen mitkommen muss, kann es jetzt wenigstens mitspielen. Unter TB2TB8H kann es jetzt bei Groundspeak besucht werden.

Detris Cachemobil

Der Original Vierfarbaufkleber von Groundspeak muss übrigens im Laufe der Frostperiode einfach abgefallen sein, drann ist er jedenfalls nicht mehr. Und wer knibbelt schon Aufkleber von Heckscheiben? Bin mal gespannt, wie lange der zweite sich macht. Jetzt muß ich noch irgendwen dazu bringen, den Kleinen zu waschen – Berlin ist dieser Tage eine einzige Splittwüste.

Soweit von der Spree

Detri

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